Monthly Archives: Mai 2015

ProjektCHOR 900 Jahre Oberweier

Nach dem tollen Auftritt, als einer der Höhepunkte unseres Festaktes, in der Waldsaumhalle steht bereits das nächste Ereignis auf dem Terminplan: der Auftritt beim Dorffest am 3. Juli 2015.

Hierzu findet am Montag, den 18. Mai 2015 die nächste Probe des ProjektCHORs Oberweier in der Waldsaumhalle statt. Der Beginn ist um 19.00 Uhr.

Bitte bringen Sie hierzu ihre kompletten Noten inklusive des neuen Stücks mit.

Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für neue Sängerinnen und Sänger noch einzusteigen.

Wir bitten um pünktliche und vollständige Teilnahme unserer bisherigen Sängerinnen und Sänger und freuen uns auf die nächste gemeinsame Probe!

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Matzka

Einladung an französische Partnergemeinden zum Dorffest am 3. und 4. Juli

Am vergangenen Wochenende war der Musikverein Oberweier bei der Fanfare de Fèrebrianges-Broyes zu Besuch.

Im Rahmen des gemeinsamen Konzertes am Samstag Abend wurden die Einwohner der Partnergemeinden aus Etoges, Fèrebrianges und Beaunay zum diesjährigen am 3. und 4. Juli stattfindenden Dorffest eingeladen, an den 900 Jahr – Feierlichkeiten teilzunehmen. Die anwesenden Vertreter der Partnerortschaften und der Vorsitzende des Austausches haben sich über die Einladung sehr gefreut. Im Rahmen der nächsten Zusammenkunft werden unsere französischen Freunde die Details abstimmen. Es wird hierbei einerseits darum gehen, wieviele Personen am Besuch teilnehmen und besprechen, was am Stand der Partnergemeinden angeboten und wie dieser gestaltet wird.

Herr Michael Kühn ist unsere Kontaktperson und wird nach Erhalt der Personenanzahl die Unterbringung unserer französischen Gäste organisieren. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Familien aus Oberweier unsere französischen Gäste aufnehmen würden. Einen entsprechenden Aufruf werden wir hier im Amtsblatt zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Wolfgang Matzka / Ortsvorsteher

Rückschau Luftballonwettbewerb

Luftballon02kIm Rahmen des Maibaumaufstellens auf dem Marktplatz von Oberweier wurde dieses Jahr ein Luftballon-Weitflug-Wettbewerb durchgeführt. Aus den beiden neu gestalteten Postkarten konnten sich die Kinder eine aussuchen, beschriften und an dem mit Gas gefüllten Luftballon befestigen. Anschließend wurden die Ballons gemeinsam auf ihre möglichst lange Reise geschickt. Die Rücksendung erfolgt an die Adresse der Ortsverwaltung Oberweier. Ein herzliches Dankeschön für die Durchführung der Aktion an Nicole, Alissa, Sarah, Jochen und Kevin für die Betreuung der Kinder, sowie an Herrn Karl-Heinz Krieg für die Spende des Gases für die Luftballons und die Füllung der vielen Ballons.

Die zahlreich teilnehmenden Kinder waren begeistert bei der Sache.  Ab sofort können die Postkarten mit Motiven aus Oberweier in der Ortsverwaltung zu den bekannten Öffnungszeiten erworben werden.

Vielen Dank und frohes Arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen aus Oberweier
Wolfgang Matzka

Nach dem Fest ist vor dem Dorffest!

Wolfgang MatzkaDas nächste Vortreffen findet am Montag, den 11. Mai 2015 um 19.00 Uhr im Sitzungsaal des Rathauses Oberweier statt.

Eingeladen sind alle Vorsitzenden der örtlichen Vereine, die Leitung von Kindergarten, Grundschule, die Vertreter der Kirchen und der freiwilligen Feuerwehr, sowie die Einwohner von Oberweier, die sich an der Organisation und Durchführung vom Dorffest beteiligen wollen.

Wir freuen uns über eine möglichst zahlreiche Teilnahme.

Wolfgang Matzka
Ortsvorsteher

Betagt, aber vital: Geburtstagskind hat noch viel vor

Mitreißende Feier mit vielstimmigem Jubel und jungen Theatertalenten

IMG_2495Rote, gelbe und weiße Schals standen für die Farben von Oberweier beim Festakt in der Waldsaumhalle am vergangenen Samstag: Zum bunten Finale kamen alle Akteure nochmals auf die Bühne, um „We are the World“ zu intonieren. Den allerletzten Schlussakkord setzte danach selbstredend das Badnerlied. OB Arnold überreichte OV Matzka als „Gutschein“ für eine Linde einen Bonsai.

IMG_2388Mit 900 Jahren (mindestens) ist das Geburtstagskind betagt, keine Frage. Dass es aber dennoch sehr vital ist, davon konnte man sich am Freitagabend vergangener Woche in der Waldsaumhalle Oberweier überzeugen. Vielstimmig erscholl beim Festakt zum Jubeljahr anlässlich des 900. Geburtstags des Ortes das Bekenntnis zu einem lebendigen Dorf, das in einem Jahr voller Höhepunkte zeigen möchte, was seine Bewohner auf die Beine stellen können. Der eigens gegründete Projektchor unter der Leitung von Margit Binder wurde am diesem Abend erstmals zum Sprachrohr der Bevölkerung und vermittelte die Lust am Feiern ebenso wie die pure Freude am Dasein. Ebenso zu begeistern wussten die jungen Theatertalente der Grundschule Oberweier, die mit gespitztem Griffel Ortsvorsteher, Schulrektor und den Sinn des Lernens „aufspießten“ und dafür mit viel Applaus belohnt wurden.
Der Musikverein unter der Leitung von Michael Strobel stand stellvertretend für das vitale Vereinsleben im Ort und rundete die Veranstaltung musikalisch ab. Die Waldsaumhalle konnte die Besuchermassen am Festaktabend kaum fassen. Ortsvorsteher Wolfgang Matzka begrüßte im vollen Haus zunächst die Einwohner des Ortes.

IMG_2520Neben Oberbürgermeister Johannes Arnold hieß er dessen Amtsvorgänger, Josef Offele und Ehrenbürger Dr. Erwin Vetter willkommen, außerdem Anneke Graner MdL und Werner Raab MdL sowie Axel E. Fischer MdB, die Pfarrer Dr. Merz und Dr. Maaßen, Dr. Robert Determann vom Kultur- und Sportamt der Stadt, sämtliche Ortsvorsteherkolleginnen und –kollegen, Abgesandte aus den Nachbargemeinden, Ortschaftsräte, Gemeinderäte, Repräsentanten von Sponsoren Unternehmen und Firmen, von Vereinen und Organisationen, die Organisatoren des Fests, die Autoren und Mitwirkenden der Festschrift und viele mehr. Nach einem kleinen Exkurs in die Historie Oberweiers leitete Matzka zur Gegenwart über, die ebenso von der Geschichte geprägt sei wie durch jeden Einzelnen, der im Laufe der Zeit seinen Fußabdruck hinterlassen hat.

Denn heute präsentiere sich Oberweier als begehrter Wohnort, was mit ein Verdienst seiner Amtsvorgänger sei, der Dorfältesten und Bürgermeister, aber auch ein Verdienst von Ortschaftsräten, die das Wohl des Stadtteils im Blick hatten und haben, ohne das Gedeihen der Gesamtstadt aus dem Auge zu verlieren, so Matzka. Traditionen seien in Oberweier trotzdem lebendig geblieben in einem Maße, das gelegentlich vermuten lasse, dass die Zeit stehen geblieben sei. Kirche, Kneipe und Rathaus seien gewöhnlich die Mittelpunkte eines Ortes. Während sich das Rathaus saniert präsentiere, werde nun statt der Kirche erst mal der Kindergarten in Schuss gebracht.

Für das neue Baugebiet sei noch für das Jubiläumsjahr, wenn alles klappe, der erste Spatenstich in Sicht, Breitbandausbau und Ortskernsanierung stünden an. Das Vereinsleben in Oberweier sei lebendig, zahlreiche Angebote prägten den Jahreslauf. Die Resonanz auf die Jubeljahraktionen vom Projektchor bis zur Baumpflanzaktion sei überwältigend gewesen, auch von Seiten der Stadt sei viel Unterstützung gekommen. Oberweier, so Matzka, habe sich bei Wünschen an die Verwaltung immer bescheiden gezeigt, dieser Weg sei mit Sicherheit der richtige. „Nice to have“ sei daher nicht die Maxime, die Infrastruktur müsse jedoch funktionieren. Trotz des prognostizierten Einwohnerrückgangs in den kommenden Jahrzehnten zeigte sich Matzka optimistisch, dass Oberweier bleibe, was es ist: eine Idylle und eine heile Welt für Kinder. „Wenn sich die Einwohnerschaft weiter so engagiert, bleibt Oberweier lebendig und attraktiv, dann werden wir auch bald eine Kneipe haben“, so der Ortsvorsteher. „Bürgerschaftliches Engagement ist der Klebstoff für eine Gemeinschaft, der Ausdruck von Identität und der Liebe zur Heimat“, merkte OB Arnold an, der vor allem die jungen Akteure der Feier sehr lobte. Ein Ergebnis dieses Engagements sei, dass Oberweier im Jubiläumsjahr ins Landessanierungsprogramm aufgenommen worden sei. Das „Jubiläumsgeschenk“ der Landesregierung, 500.000 Euro, werde aus dem Stadtsäckel um weitere 330.000 Euro aufgestockt. Wichtige Weichen seien somit gestellt, auch der ersehnte Dorfladen sei auf dem Weg. Was das neue Baugebiet Gässeläcker angehe, so entstehe dort durch Mitwirken der Eigentümer aus einer zerfahrenen Situation eine gelungene Arrondierung Oberweiers. „Die Zukunft gestalten, um so die Heimat zu erhalten“, diesen Geist wünsche er sich auch für die Gesamtstadt, so Arnold. Heimat, sie könne Geburtsort sein oder Wohnort für Zugezogene, ein Ort jedenfalls, der schön und vollständig ist, wo man auf Offenheit trifft und Integrationswillen, wo Aktivität und Entwicklung walten. Auf Oberweier treffe dies alles zu: charmanter Charakter und Überschaubarkeit in der Nähe zur Kernstadt mit ihren urbanen Strukturen. Dieser Rahmen werde von der Bürgerschaft mit Leben erfüllt, denn „Lebensqualität entsteht durch achtsame Rückbesinnung und fortschrittliche Zukunftsorientierung.“ Die Grundlagen für eine rauschende 1000-Jahr-Feier seien also gelegt, so der Oberbürgermeister.

Stellvertretend für eine noch zu pflanzende Jubel-Linde überreichte Arnold dem Ortsvorsteher einen Bonsai. Für die französische Partnergemeinde Étoges gratulierte stellvertretend für den erkrankten Bürgermeister Jean-Pierre Uriel Dominique Ruffin dem Geburtstagskind, während Pfarrer Dr. Roland Merz für die katholische Seelsorgeeinheit Ettlingen Land auch im Namen von Pfarrer Dr. Thorsten Maaßen von der Luthergemeinde sprach und Oberweier Segen, Freude und eine gute Gemeinschaft wünschte. Elisabeth Führinger ergriff im Namen der Ortsvorsteher das Wort. Sie hob die gegenseitige Unterstützung der Stadtteile hervor und überreichte eine Schmucktafel mit sämtlichen Ortsteilwappen. Am Ende der Veranstaltung stand die Vorstellung der Festschrift, der Dank des Ortsvorstehers galt dabei sämtlichen Mitwirkenden und Sponsoren. Die Festschrift, die für fünf Euro in der Ortsverwaltung erhältlich ist, ging weg wie die sprichwörtliche warme Semmel, man sollte sich also sputen….

Text: Eveline Walter / Pressestelle – Redaktion Amtsblatt